Modernste Hörsysteme für Kinder und Jugendliche

Schenken Sie Ihrem Kind Gehör

David Illhardt / Mein Freund Hannes (Foto: Christiane Neupert)
David Illhardt / Mein Freund Hannes (Foto: Christiane Neupert)
Wie bedeutend das Hörvermögen ist, lässt sich auch daran erkennen, dass das „Ohr“ und das „Hören“ in Hunderten von Redewendungen und Sprichwörtern vorkommt.

Aber: Fast zwei Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren leiden in Deutschland an einer Einschränkung ihres Hörvermögens. Allein dies ist Grund genug, ein besonderes Augenmerk auf das Gehör ihres Kindes zu richten. Da das Hören bei Kindern wesentlich komplexer ist als bei Erwachsenen ist bedarf dies auch spezieller Fachkenntnisse.

Hördefizite beeinträchtigen nämlich nicht nur die Lebensqualität. Sie können überdies hinaus zu Verzögerungen bei der psychosozialen, sprachlichen sowie geistigen Entwicklung führen.

Umso wichtiger ist daher eine frühzeitige Erkennung durch eine kindgerechte Höranalyse.

Ursachen für ein vermindertes Hörvermögen

Für einen Hörverlust im Kindesalter kommen zahlreiche Ursachen infrage. Oft besteht die Einschränkung beispielsweise bei Frühgeburten sowie angeborenen Syndrom-Krankheiten schon von Geburt an. Die Beeinträchtigung des Hörvermögens kann allerdings auch während der frühkindlichen beziehungsweise kindlichen Entwicklung auftreten. Unter anderem unbehandelte Mittelohrentzündungen oder bestimmte Medikamente können hier auslösend sein. In fast der Hälfte aller Fälle bleibt die Ursache für die Hörminderung jedoch im unklar.

Um möglichst frühzeitig eine verminderte Hörfähigkeit feststellen zu können, wird bei Neugeborenen hierzulande innerhalb der ersten beiden Lebenstage ein Neugeborenen-Hörscreening vorgenommen. Bei immerhin bis zu 3 von 1.000 Babys fällt diese Untersuchung positiv aus. Des Weiteren gehören Hörprüfungen zu den Vorsorgeuntersuchungen im Vorschulalter. Nicht zuletzt aber ist es ungemein wichtig, dass Eltern auf frühe Anzeichen einer eventuellen Hörbeeinträchtigung achten.

Bei ersten Warnzeichen reagieren

Kommt vom Säugling kein gut vernehmbares Brabbeln, bleibt das offene Lachen stumm oder treten Reaktionen auf plötzliche Geräusche beziehungsweise die elterliche Stimme erst ab einer gewissen Lautstärke auf, sollten Sie unverzüglich einen Kinderakustiker aufsuchen. Handeln ist ebenfalls geboten, sobald Sie bemerken, dass Ihr Kind beim Zuhören die Lippenbewegungen des Gesprächspartners verfolgt oder öfter nachfragen muss. Weitere Warnzeichen sind, wenn der Lautstärkeregler am TV oder anderen Geräten weit aufgedreht oder das Ohr sichtbar der Schallquelle zugewandt wird. Auch Sprachstörungen, undeutliches Sprechen sowie eine ungewöhnlich laute Stimme können ebenso auf Höreinschränkungen hinweisen sein wie allgemeine Unkonzentriertheit.

Fällt Ihnen eines dieser Anzeichen auf oder bemerken Sie gleich mehrere, nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit uns auf. Denken Sie daran: Je früher wir eine Hörbeeinträchtigung erkennen sowie diese versorgen können, desto besser stehen die Chancen für eine kontinuierliche und bestmögliche Entwicklung Ihres Kindes.

Hörsysteme schon für Kinder im Säuglingsalter

Aber auch, wenn Erklärungen noch nicht verstanden werden können, lassen wir uns voll und ganz auf die Situation aus der Perspektive Ihres Kindes ein. Eine Versorgung mit Hörgeräten ist schließlich bereits ab etwa dem 3. bis 6. Monat nach der Geburt möglich.

Regelmäßige Kontrolltermine beim Kinderhörakustiker und beim HNO-Arzt

Natürlich benötigt auch das gesamte Hörsystem von Zeit zu Zeit eine Überprüfung. Daher stellen wir bei regelmäßigen Kontrollterminen die einwandfreie Funktion der Hörsysteme sicher. Spezielle Test- und Bewertungsverfahren geben dabei zusätzlich Aufschluss über die Fortschritte Ihres Kindes. Diese werden von uns und Ihrem behandelnden HNO-Arzt genaustens überwacht.

Im Wandel der Zeit: Hörsystem und gleichzeitig stylisches Accessoire

David Illhardt / Mein Freund Hannes (Foto: Christiane Neupert)
David Illhardt / Mein Freund Hannes (Foto: Christiane Neupert)
Übrigens sind die Zeiten, da sich Hörsysteme in einer wenig kindgerechten Standardfarbe präsentierten, längst vorbei. Viele Kinder wählen diese inzwischen, ebenso wie eine Brille, in ihrer Lieblingsfarbe. Dafür können sie unter Geräten und Otoplastiken in verschiedenen Farben und Designs wählen. Zusätzlich bieten spezielle pädiatrische Programme der Hörgerätehersteller zahlreiche Angebote für Kinder, Familien sowie Lehrer. Auf den dazugehörigen Websites finden sich Informationen und Geschichten ebenso wie spannende Spiele.

Sie und Ihr Kind erwartet also einiges bei einem Besuch unseres Kinderakustikers

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